Teilnahme an der JuStu-Aktion des Bezirks – Winterhaik goes wärmer –

Erschienen am 26. September 2021 in Pfadfinderstufe

Thorsten

 

Im September nahmen wir am Winterhaik goes wärmer teil. Es war eine JuStu-Aktion unseres Bezirks Heldon, d.h. alle Pfadfinder und Rover könnten daran teilnehmen.

Wir waren dieses Jahr mit 3 Teilnehmern dabei. Eigentlich waren mehr Interessenten bzw. Anmeldungen von unserem Stamm, jedoch hatte Corona bei dem ein oder anderen etwas gegen seine Teilnahme.

Trotzdem waren die Teilnehmenden froh, dass trotz Corona der Winterhaik stattfinden konnte.

Was sich hier etwas komisch anhört – Winterhaik – hat wie sich der ein oder andere denken kann auch etwas mit Corona zu tun, was sonst. Der Winterhaik findet normalerweise auch immer im Winter statt. Da die Inzidenz im Winter aber die letzten beiden Jahre keinen Haik zu gelassen hat wurde dieser Winterhaik in den Herbst verschoben, da man sich hier eine bessere Möglichkeit versprach diesen durchführen zu können.

Insgesamt nahmen 22 Teilnehmer aus 4 Stämmen teil.

Los ging es in Heppenheim am Bahnhof. Von dort machten wir dem Namen des Haiks alle Ehren und liefen gezielt den Langnese-Fabrikverkauf an, denn es war warm. Hier wurde eine Schatzkiste geplündert und der ein oder andere war schon richtig satt von teilweise bis zu 9 Eis.

Gut genährt (mit Eis!) machten wir uns über die Felder in Richtung Lorsch, wo wir an der Klosterhalle eine Essenspause machten. Die Idee auch hier noch ein Eis zu Essen war dann doch eher ironisch gemeint.

Von hier ging es nun weiter durch den Wald Richtung Bürstadt. Alle waren froh, als wir in den Wald kamen, denn es war wie schon erwähnt wirklich warm und hier war das wandern erträglicher.

In Bürstadt angekommen wurde erst einmal die Party-/Diskojurte aufgebaut und anschließende die Schlafjurte. Vom Küchenteam wurde nun auch schon das Abendessen zubereitet, dass sich alle nach dem langen Haik verdient hatten. Zur Freude aller gab es Kochkäseschnitzel mit Bratkartoffeln!

Alle waren sehr gut gesättigt und es ging über in den Abendteil mit Lagerfeuer, Musik und Lasertechnik. Weit nach Mitternacht waren dann alle in ihre Schlafsäcke gekrochen.

Am Morgen wurde noch gemeinsam gefrühstückt mit Brötchen und Nuss-Nougatcreme und anschließend alle Zelte wieder abgebaut und aufgeräumt.

Mit dem Abschlusskreis wurde der Haik beendet und wir versuchten, durch sehr schnelle Schritte unseren Bus zurück nach Einhausen zu bekommen. Keiner hatte es uns zugetraut, dass wir diesen erreichen konnten, denn wir hatten nur ca. 10 Minuten vom Pfadfindergrundstück in Bürstadt zum Bahnhof in Bürstadt mit Übernachtungsgepäck.

Doch wir haben es geschafft!

Alle waren zwar etwas übermüdet und kaputt, jedoch wollten alle, wenn er wieder stattfindet daran teilnehmen. Ob diese Aussage auch auf den echten Winterhaik (im Winter) bezogen war, werden wir dann sehen.

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